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Wen und was die Heimatklinik bewegt

Das Krumbacher Krankenhaus veranstaltet für die Bevölkerung am 29. September einen Tag der Gesundheit

Die Heimatklinik bewegt: Unter diesem Motto laden die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach am Standort Krumbach (Mindelheimer Straße 69) zu einem Gesundheitstag ein. Er findet als Teil der diesjährigen Krumbacher Gesundheitswochen am Sonntag, 27. September, von 13 bis 17 Uhr statt. 

Seit Monaten laufen bereits die Vorbereitungen für diesen einen Tag, da ziemlich viele Beteiligte eingebunden sind: Chefärzte ebenso wie Auszubildende, Fachkräfte der Physiotherapie ebenso wie Vertreter der Kurzzeitpflege, Stationsleitungen, die Klinikseelsorge, Klinikküche und noch mehr Expertinnen und Experten aus Verwaltung, dem pflegerischen und ärztlichen Bereich. 

„Sie werden viele Eindrücke mit nach Hause nehmen, bekommen ganz frische Informationen auch über Zukunftsprojekte und können die Gelegenheit nutzen, aktiv zu werden an unseren Mitmachstationen“, richtet Angela Mändle, die Direktorin Klinikmanagement in der Krumbacher Klinik, ihr Versprechen an die Besucherinnen und Besucher.

Bereits im Eingangsbereich können sich am Sonntag die Gäste über das Leistungsspektrum der Krankenhäuser an beiden Standorten informieren, kostenfrei Vitalparameter überprüfen lassen und an einem „Körperquiz“ teilnehmen. Wenige Meter davon entfernt zeigt Dr. Björn Tauchmann, Leiter der Akut- und Notfallmedizin, wie Wiederbelebung funktioniert. Mit bloßem Zuschauen ist es nicht getan. Interessierte können an einem sogenannten Phantom (Puppe) die Reanimation üben.

In der zweiten und in der vierten Etage bringen zwei Chefärzte in ihren Kurzvorträgen den Besuchenden ganz unterschiedliche Themen nahe. Dr. Joachim Durner (Innere Medizin, Geriatrie) berichtet über die „Weiterentwicklung der Altersmedizin“ am Standort und gibt einen Einblick in die „Behindertenmedizin in Krumbach“. Durner erklärt, warum die seit Kurzem im Bau befindliche Station für Interdisziplinäre Somatische Inklusionsmedizin (ISI), die voraussichtlich im Frühjahr 2027 ihren Betrieb aufnehmen wird, ein „überregionales Leuchtturmprojekt“ mit Ausstrahlung auf den gesamten süddeutschen Raum ist. Chefarzt Dr. Manfred Herr (Orthopädie und Unfallchirurgie) schließlich referiert über „Personalisierte Medizin am Beispiel moderner Endoprothetik“. 

Gäste können sich durch die seit einem Jahr bestehende Komfortstation führen lassen, Einblicke in der Kurzzeitpflege und der neuen Therapiewelt gewinnen und an Präventions-Kurzprogrammen für verschiedene Körperregionen teilnehmen. Diese werden im Praxiszentrum von Scharpf Therapie und Training angeboten. Schließlich präsentiert sich das internistische MVZ in seinen neuen Räumlichkeiten mit den Kolleginnen und Kollegen des chirurgischen MVZ. Hier ist das Angebot für Buben und Mädchen beachtlich mit Kinderschminken und einer Teddy-Ambulanz, die eigens ihren Betrieb aufnimmt. 

Wer nach Kontemplation sucht und Kraft schöpfen möchte, ist in der Klinikkapelle an der richtigen Adresse. Dort bereichern Musik und Text-Impulse das diesjährige Thema „Dankbarkeit – Schlüssel zum Glück“. 

Da Essen und Trinken bekanntlich Leib und Seele zusammenhalten, sind am Sonntagnachmittag einige Verpflegungsstationen im Erdgeschoss sowie im zweiten und vierten Stockwerk eingerichtet; das alles zum Nulltarif, wobei herzlich um Spenden für den Klinik-Förderverein gebeten wird. 

Das vielfältige Programm ist auf einem Flyer zusammengefasst, der im Eingangsbereich erhältlich ist. 
Zur richtigen Orientierung tragen zudem die Kliniklotsen im Erdgeschoss und in der zweiten Etage bei.        

              

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