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Sie haben ROSA in Krumbach erst möglich gemacht

Sie alle haben sich für ROSA eingesetzt (von links): Angela Mändle (Stellvertretende Vorständin Kreiskliniken), Robert Wieland (Vorstand Kreiskliniken), Mohammad Houdihed (Assistenzarzt Chirurgie Krumbach), Klaus Omasreiter (Schriftführer Förderverein), Brigitte Angermeier (Vorsitzende Förderverein), Christoph Ganz (2. Stellvertretender Vorsitzender Förderverein), Dr. Manfred Herr (Leiter Endoprothetikzentrum), Andreas Steinbacher (Vorstandsmitglied Sparkasse Schwaben-Bodensee) und Hubert Fischer (Bürgermeister Krumbach). Foto: Till Hofmann/Kreiskliniken Günzburg-Krumbach

Das Zusammenwirken von Mensch und Maschine fühlt sich nach nicht einmal einem halben Jahr in der Klinik Krumbach immer noch frisch an, sagt Dr. Manfred Herr, der Leiter des dortigen Endoprothetikzentrums. Seit September kommen die Kompetenzen der Operateure und der breite Datenstrom des Roboter-Assistenz-Systems ROSA (steht für Robotic Surgical Assistant) beim Einsetzen künstlicher Kniegelenke zusammen. 

Möglich wurde diese zukunftsweisende Anschaffung nur, weil Freunde und Förderer das Potenzial von ROSA erkannt haben, das zu einem aufstrebenden Zentrum für Endoprothesen passt. Dies bestätigten Dr. Herr und der Vorstand der Kreiskliniken (Robert Wieland und Stellvertreterin Angela Mändle) kürzlich den beiden Hauptspendern. 

Das ist zum einen der Verein der Freunde und Förderer der Klinik Krumbach. Dessen seit insgesamt sechs Jahren amtierende Vorsitzende Brigitte Angermeier freute sich darüber, mit der Robotik-Assistenz eine „so positive und nachhaltige Außenwirkung zu erzielen“. Dieses Meinungsbild entnimmt sie aus vielen Reaktionen, die sie aus der Bevölkerung erhalten habe. Jeder Cent der 30.000 Euro sei gut investiert, sagte die Vorsitzende über die größte jemals getätigte Einzelspende des Fördervereins. 

Zum anderen hat die Sparkasse Schwaben-Bodensee 5.000 Euro gespendet. Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer hatte das Kreditinstitut dafür gewonnen. „Es ist eine gute Sache und ein Zukunftsthema für Krumbach“, bekräftige der Rathauschef. Er betonte die „Verpflichtung, jedem Bürger in jeder Lage zu helfen. Schließlich sind wir eine Gemeinschaft.“ 

Sparkassen-Vorstandsmitglied Andreas Steinbacher musste nicht lange überzeugt werden. Er verglich die Strukturen seines Hauses mit denen der Kreiskliniken. Gemeinsam sei es beiden Einrichtungen, nah an den Menschen zu sein, persönlich zu beraten, lokal und regional zu wirken und zu helfen – im medizinischen wie im finanziellen Bereich. 

Klinikvorstand Robert Wieland dankte den Spendern, dass sie so loyal zur Klinik Krumbach stehen. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Ihre Unterstützung macht uns Mut.“ Seine Stellvertreterin Angela Mändle betonte die kurze Zeitspanne. Es habe nur wenige Monate von der Konkretisierung der Idee bis zur Beschaffung mit europaweiter Ausschreibung gedauert. „Alle haben an einen Strang gezogen, weil wir alle von ROSA überzeugt sind.“

Von einer positiven Wirkung sprach Dr. Herr, der Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist. ROSA ist ein beachtlicher Zukunftsbaustein. So sehen es auch die Betroffenen. Dies sei aus den vielen Anfragen ersichtlich, sich mithilfe von ROSA operieren lassen zu wollen. Die Ansinnen gehen über den Stadtbereich von Krumbach und den Landkreis Günzburg hinaus. ROSA, im Submillimeterbereich kalibriert, liefert viele Daten, die in eine noch individuellere Behandlung einfließen. Die letztliche Entscheidung, wie es gemacht wird, treffen die Kniechirurgen. 

Nicht alle Patientinnen und Patienten sind für die Robotik-Assistenz geeignet. Größen-, Beinachsverhältnisse und Bandstabilitäten spielen zum Beispiel eine Rolle bei der Entscheidung, wer von ROSA begleitet wird und wer nicht. 

Ohne großzügige finanzielle Unterstützung, die letztlich dem Wohl der Patientinnen und Patienten zugutekommt, wäre der Einstieg in die Robotik bei den Kniegelenks-Operationen für die Klinik Krumbach nicht möglich gewesen.    

 

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