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Kontinuität an der Spitze der Kreiskliniken: Verwaltungsrat verlängert Vertrag mit Vorstand Robert Wieland

Bis mindestens 2032 wird Robert Wieland als Vorstand die Geschicke der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach leiten. Der Verwaltungsrat des kommunalen Unternehmens hat als oberstes Gremium in seiner letzten Sitzung die Zusammenarbeit vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Der erste Vertrag des Augsburgers läuft Ende des kommenden Jahres aus. Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach setzen damit auf Kontinuität in einer für das Gesundheitswesen bewegenden und durch Umbau geprägten Zeit.

Dr. Hans Reichhart, Landrat des Landkreises Günzburg (links), mit Robert Wieland, Vorstand der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach (rechts). Foto: Till Hofmann

An den beiden Klinik-Standorten Günzburg und Krumbach arbeiten annähernd 1300 Beschäftigte. Die Kreiskrankenhäuser gehören damit zu den größten Arbeitgebern im Landkreis Günzburg. Mit dem neuen Vertrag signalisiert der Verwaltungsrat, dessen Vorsitzender der Günzburger Landrat Dr. Hans Reichhart ist, auch die Zufriedenheit mit Wielands Wirken. 

„Wir sind als Verwaltungsrat überzeugt davon, dass Herr Wieland für die Kreiskliniken in einer herausfordernden Zeit die richtigen Konzepte entwickelt und mit seinem Team umsetzt mit dem Ziel, die Krankenhäuser zukunftsfest aufzustellen. Was hier angepackt wird, kommt den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises zugute“, so der Landrat und Vorsitzende des Klinik-Aufsichtsgremiums. 

Bereits vor drei Jahren haben die Kreiskliniken damit begonnen, eine nachhaltige Medizinstrategie für beide Krankenhaus-Standorte mit Leben zu füllen. Dazu gehören die Festlegung eindeutiger Behandlungs-Schwerpunkte, die Neuausrichtung und -besetzung des Ärztlichen Direktoriums und die Digitalisierungs-Projekte. Die Angebote in der Gesundheitsversorgung sind verbessert und ausgebaut worden – etwa mit der Gründung von bislang drei Kompetenznetzen in verschiedenen medizinischen Feldern, dem Ausbau der Orthopädie/Endoprothetik, der Akutgeriatrie und der Weiterentwicklung der Kardiologie. 

Der Einstieg in die Robotik und der Bau der Komfortstation in der Klinik Krumbach tragen ebenso dazu bei. Aktuell wird das Ziel verfolgt, die somatische Behindertenmedizin zu etablieren. Die Kreiskliniken suchen bei all ihren Schritten intensiv die Kommunikation mit Bevölkerung und Entscheidungsträgern, um transparent über Vorgänge und Entwicklungen zu informieren. Seit wenigen Monaten sind sie zudem Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Augsburg. Damit kommen Augsburger Medizinstudierende für ihr Praktisches Jahr nach Mittelschwaben.    

Robert Wieland sagt über die frühzeitige Verlängerung seiner Tätigkeit: „Es ist für mich gerade in diesen Zeiten mit komplexen Herausforderungen und der großen Verantwortung ein Privileg, die Gesundheitsversorgung in der Region Günzburg gestalten und weiterentwickeln zu dürfen. Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, aber auch den Mut und die Entschlossenheit, mit der wir im Landkreis gemeinsam innovativ vorangehen. Ich bin sehr dankbar für die riesige Unterstützung. Danken möchte ich vor allem auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreiskliniken für ihr großartiges Engagement Tag für Tag aufs Neue.“ 

Der 57 Jahre alte Klinikmanager hat zudem vor knapp zwei Jahren einen der drei Vorstandsposten der Klinik-Kompetenz-Bayern eG (KKB) übernommen – eine Interessenvertretung von 60 kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken, die im Freistaat knapp 42.000 Mitarbeitende und über 13.000 Planbetten repräsentieren.

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