Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Landtagsabgeordnete gewinnen Einblicke in die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung

Bis Ende des Jahres 2026 soll es soweit sein – und die Politik verleiht diesem ambitionierten Projekt Rückenwind.

Bis Ende des Jahres 2026 soll es soweit sein – und die Politik verleiht diesem ambitionierten Projekt Rückenwind: Das Ziel bis dahin ist eine Station für die somatische medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung an der Kreisklinik Krumbach. Vergleichbare Einrichtungen gibt es in Deutschland lediglich in der Nähe von Hamburg und Bielefeld. Durch die enge Kooperation zwischen dem Dominikus-Ringeisen Werk (DRW) und den Kreiskliniken Günzburg-Krumbach mit einer jahrzehntelangen gemeinsamen Expertise könnte so etwas auch in Krumbach entstehen – womöglich mit Bedeutung für Bayern oder den gesamten süddeutschen Raum.    

Bei einem Termin in der Krumbacher Klinik haben sich nun die Günzburger Landtagsabgeordnete Jenny Schack, Landtags-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek und die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner gemeinsam mit dem Günzburger Landrat Hans Reichhart (alle CSU) einen Überblick über die Erfahrungen der intensivierten Zusammenarbeit zwischen der Klinik und dem DRW verschafft. 

„Durch die Verlagerung der somatischen Betten von St. Camillus in Ursberg nach Krumbach haben wir die Chance, den Menschen eine breite medizinische Versorgung zu geben, die aber zugleich auch auf die besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist“, sagt Schack. Das DRW könne sich dann in St. Camillus auf die psychiatrische Versorgung konzentrieren. Durch diese Fokussierung könne sowohl Qualität als auch Effizienz in der Behandlung gesteigert werden.  

„Es geht nicht nur um Barrierefreiheit“, sagt Trautner. Carolina Trautner ist nicht nur ehemalige bayerische Sozialministerin, sie ist auch Vorsitzende der Lebenshilfe, die mit verschiedensten Angeboten die Teilhabe von Menschen mit Behinderung stärkt. „Auch die stationäre medizinische Versorgung muss zumindest in bestimmten Zentren explizit auf die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung abgestimmt sein.“ 

Die Abgeordneten sind sich einig: Das Vorhaben ist notwendig. Es könne sich zu einem Leuchtturm mit überregionalem Einzugsgebiet entwickeln und als Blaupause für andere Einrichtungen dienen. Sie bekräftigten die Unterstützung in den weiteren Planungen und Gesprächen. 

Notfall
Datenschutz
Barrierefreiheit