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Spatenstich für Mitarbeiter-Pavillon der Klinik Günzburg

Warum sich der Günzburger Geschäftsmann und Ideengeber Ferdinand Munk so sehr für die Beschäftigten der Kreiskliniken einsetzt

Der traumhafte Sommertag kam für das Herzensprojekt der Klinik Günzburg gerade recht: Am Montag war mit dem Spatenstich das sichtbare Zeichen gesetzt, dass im Außenbereich des Krankenhauses in unmittelbarer Nähe des Glastunnels ein „Kommunikations- und Erholungspavillon“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen soll. Im Frühjahr 2026 möchte Initiator Ferdinand Munk das fünf auf acht Meter große Gebäude mit zusätzlichem Außenbereich der Belegschaft übergeben.

Der Spatenstich unter der Mittagssonne war „Chefsache“. Das lag nicht nur daran, dass Unternehmer Munk (MUNK Group), Günzburgs Landrat Dr. Hans Reichhart und Robert Wieland, Vorstand der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, zugegen waren. Gekommen waren auch die Geschäftsführer und Bosse der am Bauprojekt beteiligten Firmen - zum Beispiel die Baufirma Bendl (Stefan Wiedemann, Margot Bendl), Zimmerei Uhl (Erhard Uhl), Elektro Strehle (Hermann Strehle), Heizung und Spenglerei Oberauer (stellvertretend dafür Peter Oberauer), Firma Statix (Helmut Ostertag), Fenster Riedmayer (Alexander Riedmayer), Firma Reflexa (Miriam Albrecht), Firma ICG (Jürgen Leo; Planung). Die Betriebe sind allesamt Munks Bitte entgegengekommen, bei den Kosten sparen zu helfen. 

Die Stadt und der Landkreis Günzburg agierten als Behörden sehr schnell, als es darum ging, den Bau des Pavillons zu genehmigen. Die Leitung der Bezirkskliniken Schwaben hatte als guter Nachbar keinerlei Probleme damit, dass hier etwas entstehen soll, was der Klinik Günzburg insgesamt gut zu Gesicht stehen wird. „Dieser Pavillon wird nicht nur zur Erholung, zu einer kurzen Verschnaufpause der Mitarbeitenden beitragen, sondern auch die Bindung zu den Kliniken als Arbeitgeber stärken“, erläuterte der Klinikvorstand und setzte fort: „Er wird ein wichtiger Teil unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements sein und die Kommunikation untereinander sowie das Miteinander fördern. Wir werden hierzu ein vielseitiges Aktionsprogramm gestalten und anbieten.“

Munk kündigte bereits an, nach der Einweihung bei der ersten Stunde „Fitness im Pavillon“ aktiv dabei zu sein. Eine Gymnastikmatte und elastische Bänder für Dehnübungen gab's schon mal als Geschenk für den unermüdlichen Antreiber, der eben erst sein Sportabzeichen in Gold gemacht hatte. 

Der Personalratsvorsitzende Peter Mößle freute sich, dass hier etwas für die Beschäftigten entsteht. Und Günzburgs Landrat Reichhart lobte den Gemeinsinn des heimatverbundenen Ferdinand Munk. Andere kauften sich Autos, Immobilien oder gingen mehrfach in den Urlaub mit dem eigenen Geld. Der Geschäftsmann aus Reisensburg, auch als Förderer des Sports und Vereinslebens in der Region bekannt, investiert hier in ein Projekt für Andere. 

Und das mit folgender Begründung: Er wisse ganz genau, sagte er, was in der Kreisklinik geleistet werde. Hier gebe es viele Menschen mit Kompetenz und Leidenschaft, „auf die wir uns verlassen können, wenn wir auf deren medizinische Hilfe angewiesen sind“. 

Die 12.500-Euro-Gabe Munks, die vergangenes Jahr am Beginn dieses Projekts stand (die MUNK Group feierte damals 125-jähriges Firmenjubiläum) reichte bei Weitem nicht aus, um einen repräsentativen Pavillon zu bauen, der auf vielfältige Weise genutzt werden kann. Mehrere Firmen-, Vereins- und Privatspenden, das Engagement des Fördervereins der Klinik Günzburg und die Förderung aus einem speziellen Topf, auf den sich Personalrat und die Leitung des Kommunalunternehmens verständigt haben, sind weitere Finanzierungsquellen. Darüber hinaus können alle, die es gut mit den Kreiskliniken Günzburg-Krumbach meinen - sich noch immer einbringen.  

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, sogenannte „Bausteine“ in Bronze (50 Euro), Silber (150 Euro) oder Gold (300 Euro) zu kaufen. Das sind Plaketten, die mit dem Namen der jeweiligen Geldgeber an den Pavillon angebracht werden. Sie signalisieren die Großzügigkeit der Spendenden.

Die Spenden werden sicher und zweckgebunden über ein Treuhandkonto verwaltet, eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

Und dies sind die Kontoverbindungen:
VR Bank Donau-Mindel eG (IBAN: DE02 7206 9043 7007 1372 06).
Sparkasse Schwaben-Bodensee (IBAN: DE37 7315 0000 1003 0617 67). 

Als Verwendungszweck bitte „Kommunikationspavillon Klinik Günzburg“ angeben. Und wer keinen „Baustein“ erwerben will, kann natürlich auch weniger als 50 Euro geben. Jeder Beitrag zählt!

 

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