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Ärztliche Vortragsreihe: Wenn sich die Bauchdecke durch die Schwangerschaft verändert

Was empfiehlt die Hebamme? Wann kann der Chirurg helfen?

Eine sogenannte Rektusdiastase entsteht, wenn die geraden Bauchmuskeln auseinanderweichen und die verbindende Muskelhaut sich ausdünnt. Dies tritt aus verschiedenen Gründen und bei beiden Geschlechtern auf. Häufig betroffen sind aber junge Frauen nach der Schwangerschaft, die dann oft unter dieser Veränderung schwer leiden. Ursächlich dafür ist ein Instabilitätsgefühl, begleitet von Rückenschmerzen. 

Und es sind nicht zuletzt kosmetische Probleme durch den bleibend hervorgewölbten Bauch und überschüssige Haut. Hier können eine gute Wochenbettbehandlung und spezielle Übungen helfen, wie Hebamme Simone Fischer als eine von zwei Referentinnen am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr in der Klinik Günzburg (Konferenzraum, Untergeschoss) anschaulich darlegen wird. 

Wie der Arzt oder die Ärztin trotz bleibender Probleme helfen kann und was eine Operation bewirkt, erläutert anschließend Viszeralchirurgin Dr. med. Sabine Hofmann. Wichtig ist auch zu wissen, dass es sinnvoll ist, eine in der Regel ungefährliche Rektusdiastase ärztlich untersuchen zu lassen, um einen zusätzlichen Bauchdeckenbruch auszuschließen oder zu diagnostizieren. In diesem Fall kann eine sorgfältig geplante Operation beide Probleme gleichzeitig lösen. 

Melden Sie sich bitte für diesen kostenfreien Vortrag bei der Volkshochschule (VHS) des Landkreises Günzburg an. Wer das über die Website www.vhs-landkreis-guenzburg.de getan hat, erhält garantiert einen Sitzplatz. 

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